Logo der Aktion Rettungskette für Menschenrechte

Rettungskette für Menschenrechte

Paritätischer Leverkusen unterstützt die Aktion des Bündnisses LEV ist bunt am 18.9.

FSeit 2014 sind über 21.500 Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer ertrunken, mehr als 850 allein in der ersten Jahreshälfte. Am kommenden Samstag, am 18. September, soll die Rettungskette für Menschenrechte von der Nordsee bis zum Mittelmeer das Sterben auf den Fluchtrouten wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Samstag ist es soweit: Wir in Leverkusen bauen mit an einer Rettungskette, die von Hamburg bis nach Italien reicht. Uhrzeit: 11:30 Uhr  Treffpunkt: Evangelische Christus-Kirche in Wiesdorf (Dönhoffstraße 2 nahe Rathaus).Unterstützt wird die Aktion von Oberbürgermeister Uwe Richrath. 

Seit 2014 sind über 21.500 Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer ertrunken, mehr als 850 allein in der ersten Jahreshälfte. Am kommenden Samstag, am 18. September, soll die Rettungskette für Menschenrechte von der Nordsee bis zum Mittelmeer das Sterben auf den Fluchtrouten wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Das Bündnis der in Leverkusen Aktiven in der Flüchtlingsarbeit gehört zu den 286 Organi­sationen, die sich aus Deutschland, Österreich und Italien bislang für die Rettungskette für Menschenrechte angemeldet haben. 15 Rettungsringe unterstützen die Menschenkette von der Nordsee bis zum Mittelmeer in Städten, die nicht direkt an der Route liegen.

Die Bilder vom Flughafen Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, zeigen, wozu Angst und Ver­zweiflung flüchtende Menschen treiben kann. Menschen versuchen, sich an Flugzeugen vor dem Start festzuklammern, hunderte Menschen drängen in den Laderaum von Flug­zeugen. Hundert­tausende sind in Afghanistan auf der Flucht vor Krieg und Gewalt.

Ein Prozent der Weltbevölkerung ist nach Zahlen der Weltflüchtlingsorganisation UNHCR auf der Flucht, die meisten davon Binnenvertriebene oder Menschen, die in Nachbarländer