PariSozial - gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialdienste mbH Bergisches Land
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Unterstützung im Internet erbeten
Die Leverkusener Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Diakonisches Werk, Deutsches Rotes Kreuz und der Paritätische machen sich Sorgen um die Zukunft ihrer Stadt. Die seit Jahren schwierige finanzielle Situation der Stadt wird sich in den nächsten zwei Jahren aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise und eingeleiteter gesetzlicher Maßnahmen noch weiter dramatisch verschlechtern. Die Verbände befürchten, dass der finanzielle Gestaltungsspielraum in Leverkusen nicht mehr existiert und eigenverantwortliches Planen und Entscheiden der Politik entfällt. Ursachen sind die von Bund und Land beschlossenen Gesetze zu Lasten der Kommunen, der mittlerweile nur noch über Kredite zu finanzierende Solidarpakt Ost sowie die unzureichenden Schlüsselzuweisungen des Landes und fehlende Finanzausgleiche zwischen Städten und Gemeinden. Wenn sich diese Situation nicht bald ändert, werden alle die Folgen zu spüren bekommen: teurere Betreuungsplätze für Kinder in Kindergärten oder Offenen Ganztagsgrundschulen, Turnhallen werden geschlossen, unzureichend gereinigte Schulen und andere öffentlichen Gebäude, notwendige Sanierungen werden auf die lange Bank geschoben, Vereine, Selbsthilfegruppen, Einrichtungen und Dienste erhalten weniger oder gar keine Unterstützung mehr. Deshalb bitten die Wohlfahrtsverbände um Unterstützung der "Leverkusener Erklärung - Nordrhein-Westfalen braucht finanzstarke Kommunen für eine gemeinsame Zukunft". Jede Bürgerin und jeder Bürger dieser Stadt, alle Organisationen, Parteien und Institutionen sind aufgerufen, diesen Aufruf zu unterstützen. Ziel ist ein breites Bündnis in Leverkusen, das auf Veränderungen auf anderen Ebenen der Politik drängt. Das geht einfach über das Internet: Der Aufruf findet sich unter der Internetadresse http://www.buendnis-fuer-lev.de Dort können sich alle sofort eintragen.
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands Dr. Ulrich Schneider ist mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Vergeben wird der Preis für herausragenden sozialen Einsatz von der Stiftung Solidarität in Bielefeld. Mehr
Im Vorfeld der Landtagswahl warnen die Wohlfahrtsverbände in NRW vor Kürzungen im Sozialbereich. „Die Finanznot der öffentlichen Haushalte darf nicht als Rechtfertigung für den Abbau der sozialen Infrastruktur unseres Landes herhalten“, sagt Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW und Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Stattdessen appellieren die Wohlfahrtsverbände an die Politik, ein stabiles soziales Netz für die Menschen zu sichern und in vorbeugende Unterstützungsangebote zu investieren. Mehr
Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der Ausgestaltung des Gesundheitssystems wird vom Gesetzgeber ebenso wie von Krankenkassen oder ärztlichen Zusammenschlüssen mehr und mehr anerkannt. Doch Rahmenbedingungen und Rollen der Mitwirkung sind nicht immer geklärt. Hier setzt die Arbeitshilfe der „Gesundheitsselbsthilfe NRW.Wittener Kreis“ an und definiert Kriterien. Mehr
Das Ende März 2011 eingeführte Bildungs- und Teilhabepaket ist gefloppt. Gebracht hat es viel Bürokratie und Verunsicherung, aber keine echte Verbesserung der Chancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis kommt die Freie Wohlfahrtspflege NRW, unter Vorsitz des Paritätischen, nach einem Jahr der Praxis des Bundesgesetzes. Mehr